Markt Massing

Massing liegt in der Region Landshut im Tal der Rott unweit der B 388 sowie direkt an der Bahnstrecke Passau - Mühldorf. Massing befindet sich etwa 13 km westlich von Eggenfelden, 34 km südlich von Dingolfing, 26 km südöstlich von Vilsbiburg, 24 km nordöstlich von Mühldorf sowie 26 km nördlich von Altötting.
Es existieren folgende Gemarkungen: Massing, Staudach, Wolfsegg, Oberdietfurt.

 

Geschichte

Im Jahr 773 wird "Mosevogel am Fluße Rott" erstmals urkundlich erwähnt und gilt als ältester Ort im oberen Rottal. Im Salzburger Urkundenbuch von 910 wird in Massing eine Kirche erwähnt. 1307 ging der Edelsitz Massing von der Familie derer zu Baumgarten an das Kloster Aldersbach über. Vor 1350 erhielt Massing Marktrechte, die nach einem Brand 1381 noch erweitert wurden. Die herzogliche Pflege Massing wurde im 15. Jahrhundert dem Gericht Gangkofen einverleibt. Massing besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Der Ort gehörte seit 1590 zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Vilsbiburg des späteren Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1855 wurde Massing, vorher eine Expositur von Oberdietfurt, zur selbstständigen Pfarrei erhoben. 1971 erfolgte die Gemeindezusammenlegung von Massing und Wolfsegg, 1972 die Eingliederung der südlichen Teile der Gemeinde Malling. 1978 kam noch die Gemeinde Staudach zur Gemeinde Massing.

 

Politik

Bürgermeister ist Josef Auer (Freie Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Lothar Müller (Unabhängige Wählergem./Freie).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2437 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 1096 T€.

 

Wirtschaft

a. Gewerbesteuerhebesatz
Der Gewerbesteuerhebesatz beträgt derzeit 350 %.

b. Angesiedelte Betriebe
Eine Übersicht über die angesiedelten Betriebe im Markt Massing finden Sie unter http://www.massing.de/gewerbe/daten.php.

Sehenswürdigkeiten
" Freilichtmuseum Massing: Anlass für die Museumsgründung war der drohende Verfall eines Wohnstallhauses in Schusteröd. Die Marktgemeinde kaufte 1965 das Baudenkmal und ein Grundstück als Museumsgelände. 1965/1966 erfolgte der Abbau. In der Wiederaufbauphase wurden ein Stadel und ein Getreidekasten hinzugekauft. Die feierliche Einweihung erfolgte im Juni 1969. Heilmeierhof, Kochhof und Marxensölde folgten.
" Berta Hummel Museum: Leben und Werk der Ordensschwester Maria Innocentia Hummel, nach deren Entwürfen die weltberühmten Hummel-Figuren geschaffen wurden.


Den Markt Massing finden Sie unter www.massing.de im Internet.